The city never sleeps

Hello and welcome back in meiner United States Stadt Nr. 1. Egal wie oft ich in diese große, laute Stadt komme, ich bin jedes Mal begeistert. Obwohl sie vielen Personen zu hektisch ist, fühle ich mich hier absolut wohl. Sei es mitten im Trubel des Zentrums, oder entspannt am Hafen, am Rande der Stadt. Leider bedeutete dieser Aufenthalt in New York auch das Ende unserer kleinen Weltreise. Nach den paar Tagen hier sollte es nach vier Monaten wieder zurück nach Deutschland gehen. Also mussten wir die uns verbleibenen Stunden besonders gut nutzen und natürlich auch genießen.

Wie auch in San Francisco gab es in NYC selbstverständlich die typischen Touristenpunkte, welche wir abhaken mussten. Da wir ein Hotel perfekt im Zentrum der Stadt, nah am Times Square hatten, konnten wir den ersten wichtigen Punkt schon bei unserer Ankunft erledigen. Dieser riesige Platz, auf dem nie Ruhe herrscht, ist wohl einer der stressigsten  Orte in der Stadt. Man bekommt in der kürzesten Zeit die verschiedensten Einflüsse durch die riesigen, leuchtenden Werbeplakate, allen möglichen Gerüche -egal ob angenehm oder nicht- und der immer vibrierenden Geräuschkulisse. Man sollte sich einfach für ein paar Minuten mitten auf den Platz stellen und das Gewusel um sich herum genießen – der Stress ist halt typisch für diese Stadt. Vom Times Square aus kann man auch wunderbar eine kleine Shoppingtour starten. Erst die Geschäfte auf dem Platz abklappern und sich dann die 5th Avenue entlangarbeiten. Dabei immer gut auf das Budget achten und unbedingt die Steuern auf die Preise draufrechnen. Sonst steht man an der Kasse ganz schön dumm dar.


Eine typische Attraktion ist natürlich die Freiheitsstatue. Mit der Subway kommt man am bequemsten und schnellsten Richtung Downtown. Am Besten vermeidet man hierbei die Rushhour. Es sei denn, man möchte sich mit hunderten Menschen in die enge Bahn quetschen – das ist eigentlich auch ein Erlebnis wert. Obwohl es in dem Untergrund meistens viel zu warm ist und unangenehm riecht, finde ich es jedes Mal wieder toll, mit der New Yorker Subway zu fahren. Man weiß, dass man auf dem Weg ist, etwas tolles zu sehen und wieder neue Sachen zu erleben. Und mit jedem stand clear of the closing doors please kommt man diesem Ziel ein Stückchen näher. Ein weiteres Must Do ist also auf jeden Fall eine Bahnfahrt. Außerdem wäre das ganze Laufen durch diese Großstadt viel zu anstrengend und zeitaufwändig. Aber weiter zum eigentlichen Touristenpunkt: diese riesige grüne Lady steht mitten im Hafenbecken zu Füßen der Stadt. Sollte man sich gegen die Bahnfahrt entscheiden und am Hafen heruntergehen, so kann man die Statue schon vom weiten sehen. (Dies kann leider den Eindruck erwecken, man würde gleich ankommen. Wenn man(n) seiner Freundin dann nicht glaubt, dass  in Wirklichkeit noch ein paar Kilometer zu laufen sind, kann dies doch schon anstrengend werden.)
Am Hafen angekommen bieten sich einem verschiedene Möglichkeiten, dieser Dame etwas näher zu kommen. Entweder man entscheidet sich ganz klassisch für das Ausflugsboot, mit welchem man direkt auf die Insel kann und zusätzlich noch zu Ellis Island kommt. Oder man nimmt die kostenlose Fähre, rüber nach New Jersey. Dieses Mal entschieden wir uns für das gekaufte Ticket. Wir hatten Glück und mussten nicht lange anstehen (Nachmittags hat man oft Pech und wartet teilweise eine Stunde auf ein leeres Boot). Während der Überfahrt und auf der Insel konnten wir einen grandiosen Ausblick auf die Skyline der Stadt genießen. Die hohen Gebäude ragten dicht am Hafen über dem Wasser auf, bis in die Wolken. Helikopter zogen ihre Kreise rund um die Gebäude und wirkten dabei so winzig klein. Von hier aus ließ es sich nur erahnen, wie hektisch die Menschen den ganzen Tag über durch die Straßen dieser niemals schlafenden Satdt flitzen. Nach einem mehr oder weniger schnellen Spaziergang um die Freiheitsstatue herum, verließen wir die Insel auch schon wieder – natürlich nicht, ohne vorher reichlich Erinnerungsfotos gemacht zu haben 🙂


In der Nähe vom Hafen findet man sogleich den nächsten Anlaufpunkt. Nur ein paar Straßen weiter liegt das Memorial von 09/11. Dieser Ort, mitten in Manhatten ist immer belebt und doch liegt eine leicht bedrückende Stille. Dort, wo einst die gewaltigen Türme des World Trade Center standen, ragen nun riesige Brunnen in die Tiefe. An diesen sind die Namen der vielen tragischen Opfer eingraviert. In manchen Namen stecken Rosen von Hinterbliebenden. Dieser Ort ist eindrucksvoll und traurig zugleich. Doch gehört er (leider) zur Geschichte von New York.


Nur einige hundert Meter entfernt liegt die Wall Street, in welche sich ein Abstecher lohnt. Tagsüber wuseln hier wichtig aussehende Bänker in ihren teuren Anzügen und mit frischen Kaffees in der Hand durch die Straßen, auf dem Weg zum nächsten wichtigen Termin. Das trubulente Börsenleben ist definitiv ein wichtiger Part dieser Stadt. Auch wenn man von außen nur erahnen kann, mit welchen Millionengeschäfte sich die Personen hinter den geschlossenen Türen beschäftigen.
Das Wahrzeichen der Stadt schlechthin – das Empire State Building- haben wir uns dieses Mal nur von außen angeguckt. Schon vom Boden aus sieht dieses Gebäude spektakulär aus. Viele, viele Meter ragt es hoch, bis in die Wolken hinein, geziert von den hunderten von Fenstern. Besonders schön ist es anzusehen, wenn die Sonne langsam untergeht und sich die Dunkelheit über die Stadt legt. Dann leuchtet es -wie so ziemlich alles in New York- in verschiedenen Farben und erhellt so den Himmel. Eine noch viel bessere Aussicht auf das Empire hat man von dem Rockefeller Tower aus. Aber die Bilder hierzu folgen im nächsten Blogpost 🙂

San Fran du süße Stadt

Natürlich hat San Francisco wesentlich mehr zu bieten als nur die Golden Gate Bridge. Während eines gemütlichen Stadtspazierganges kann man so viele tolle Orte sehen und Plätze entdecken. Natürlich gibt es die typischen Touristenpunkte, die man abarbeiten muss. Also haben wir uns diese auch als erstes vorgenommen.
Auf unserer kleinen Touristenliste standen folgene Punkte:
-den Pier mit den Seelöwen anschauen
-Cable Car fahren
-die Lombard Street hoch und runter gehen
-am Fishermans Warf spazieren
-die Golden Gate Bridge, aber die hatten wir ja schon abgehakt

Normalerweise würde auf dieser Liste noch ein Besuch in Alcatraz stehen, aber da wir nur begrenzt Zeit hatten, ließen wir diesen Punkt weg. (Bei meinem letzten Besuch in San Fran war ich auf der kleinen Gefängnisinsel, also hab ich nichts verpasst😁 )
Am Fishermans Warf entlangzuschlendern ist wunderbar. Überall sind kleine Cafés, Restaurants und Shops. Man wird überflutet von den vielen Einflüssen. Durch die verschiedenen Geräusche, Gerüche und der einfach fabelhaften Aussicht auf den Hafen und die entferten Felsen im Wasser ergibt sich einem ein buntes Bild der verschiedensten Eindrücke. Zusammen mit den Menschenmassen, die sich ungleichmäßig am Hafenbecken auf und ab bewegen scheint der Fishermans Warf zu pulsieren. Die gute Laune der Touristen und Einheimischen liegt in der Luft. Man kann es einfach nur genießen.
Nicht zu übersehen ist der Pier mit den vielen Seelöwen. Und die Seelöwen sind erst recht nicht zu überhören (oder zu überriechen – zum Glück nur, wenn man unmittelbar davor steht). Auf mehreren Holzplatten liegen die dutzende Tiere und genießen ihr Dasein. Zwischendurch robben sie übereinander hinweg, lassen sich für eine Erfrischung ins Wasser gleiten. Die meiste Zeit über liegen sie aber nur in der Sonne brutzeln vor sich hin. Vor vielen Jahren schon kamen die Tiere jährlich an diesen Platz. Jahr für Jahr mehr. Einige machten es sich vor San Francisco schließlich bequem und besetzten die Holzplanken dauerhaft. Die Aussicht, die die Tiere vom Wasser aus haben ist aber auch wirklich genial. Wenige hundert Meter ins landesinnere hinein erheben sich die Gebäude von San Francisco auf den Hügeln. In den Fensterscheiben spiegelt sich die Sonne und die Gebäude leuchten hell unter dem blauen Himmel.
Am Pier selbst gibt es natürlich auch viele Möglichkeiten eine Kleinigkeit zu essen. An vielen Ständen gibt es süße Versuchungen in Form von Minidonuts und Churros. Wiederstehen ist fast unmöglich.


Mir persönlich gefällt es ausgesprochen gut, durch San Fransisco’s Straßen zu laufen. Obwohl es manchmal doch recht anstrengend ist, die ganzen Hügel rauf und runter zu gehen. Die Häuser und die aussichten, die man zwischendurch sieht, sind den Fußmarsch aber auf jeden Fall wert. Auf dem Weg zur berühmten Lombardstreet, konnten wir also schon die uns geboteten Kulissen bewundern. Je höher wir kamen, desto besser wurde die Aussicht, die man zwischen den steil abfallenden Straßen hatte. Die hellen Häuser bildeten rechts und links kleine Begrenzungen. Dazwischen lief die Straße auf und ab. Weiter unten erstreckte sich dann das perfekte Bild des Hafens mit dem Kontrast zu den im Sonnenschein (wir hatten echt verdammt Glück mit der vielen Sonne) liegenden kleinen Häusern, die hell strahlten. Zwischen diesen wuselten Menschen und Autos umher und machten das Bild so lebhaft. Besonders schön hierzu waren die Bäume, die die Straßenseiten zierten.
Die Lombard Street ist ein kleines Kunstwerk. Die Straße schlängelt sich eng den Hügel hinunter, gespickt von Hauseinfahrten. Dazwischen liegen Blumenbeete und sorgen für strahlende Farbakzente. Natürlich tummeln sich hier an jedem Tag hunderte Touristen, die diese Straße sehen und fotografieren wollen. Von unten, von oben, beim rauf- und runtergehen und beim fahren. Alles ist dabei. Natürlich sind wir dann auch klassisch die Treppe neben der Straße hoch und runter gegangen und haben die Lombardstreet von jeder möglichen Position in Bildern festgehalten. So gehört sich das eben.


Als nächstes stand einer meiner liebsten Punkte auf der Liste: eine Fahrt mit der wundervollen Cable Car. Neben der Golden Gate Bridge ist dies natürlich ein Must Do in San Francisco. Eine Fahrt durch die Innenstadt mit den alten Bahnen macht nicht nur Spaß, sondern bietet auch tolle Aussichten auf die abfallenden Straßen. Um die Fahrt perfekt genießen zu können, sollte man klassisch am Rand der Gondel stehen und sich den Wind um die Nase wehen lassen. Gut festhalten muss man sich dabei allemal, denn die Fahrt ist zwischendurch rasant und die Fahrer bremsen teilweise abrubt. Es ist aber ein tolles Gefühl, an der frischen Luft durch die Gegend zu fahren, direkt an parkenden und fahrenden Autos vorbei. Die Leute auf dem Bürgersteig, egal ob Touristen oder Einwohner, drehen sich immer wieder nach den altmodischen Bahnen um. Schließlich sehen die Gondeln mit ihren Holzverkleidungen einfach nur toll aus. Und so eine einzigartige Zugseilbahn ist schließlich etwas Besonderes. Da lohnt sich das Ticket für ein paar Dollar auf jeden Fall!


Wenn man im Zentrum der Stadt ist und durch die vielen Geschäfte geschlendert ist, wo man viel zu viel Geld ausgegeben hat, sollte man sich unbedingt an der Straße in ein Café setzen, um sich auszuruhen. Zum einen gibt es hier viele Leckereien wie Kuchen, Waffeln und Macarones. Aber es macht auch Spaß neben den Autos und Cable Cars zu sitzen und dabei Leute zu beobachten. Innerhalb von ein paar Minuten sieht man so viele Menschen mit den verschiedensten Herkünften und interessanten Kleidungsstilen (darunter manche fragwürdige). Eine Kaffepause an der immer in Bewegung bleibenden Straße kann ich jedem nur empfehlen. Es wird bestimmt nicht langweilig werden. ☺️

Der schönste Nebel

Schon bald stand unser vorletztes Reiseziel an. San Francisco. Schon seit meinem ersten Besuch gehört diese Stadt zu meinen Top3 in den USA. Umso größer war die Vorfreude auf unseren Aufenthalt dort. Da uns nicht sehr viel Zeit zur Verfügung stand, plante ich schon im Vorfeld grob unseren Ablauf, damit wir alle wichtigen Sehenswürdigkeiten mitnehmen würden.

Am Abend kamen wir bei Dunkelheit in der Stadt, bei unserem Hotel an. Da wir den ganzen Tag über nicht richtig gegessen hatten, nutzten wir die Gelegenheit, um uns den Hafen schon ein bisschen anzugucken. Die Läden und Lokale an dem Fishermans Warf waren bunt beleuchtet. Da es schon recht spät war, waren kaum noch Personen auf den Straßen und es war schön ruhig. Der Wind sauste leise durch die Gassen und erfüllte sie mit der typischen San Francisco Kälte. Nach unseren vorherigen Aufenthaltsorten waren wir so ein frisches Klima bei weitem nicht mehr gewöhnt und es wurde sehr schnell zu kalt für unseren Geschmack. Aber auch diese kühle Luft gehört zu einem Besuch der schönen Küstenstadt dazu.


Den nächsten Tag starteten wir mit einer Fahrradtour zu der Golden Gate Bridge. Bei strahlendem Sonnenschein (ausgesprochen selten für San Fran) fuhren wir aus der Innenstadt los, immer am Wasser entlang. Obwohl die Stadt selbst frei von Wolken war konnten man sehen, das die Brücke in einen dicken Nebelschleier eingehüllt war. Auf unserem Weg hielten wir immer wieder mal an, um dieses wunderschöne Bauwerk aus einer neuen Perspektive festzuhalten – es müssen ja genügend Erinnerungen gesammelt werden (Tourifotos olé). Schon bald kamen wir am Fuße der Brücke an. Dort gingen wir zum Ende eines langen Steges, welcher weit ins Wasser hineinreichte. Von dort aus bot sich der perfekte Blick auf die riesige Stahlkonstruktion. Die Wolken hingen tief über der Brücke und bedeckten den obersten Abschnitt des Bauwerks.
Mit den Fahrrädern fuhren wir den Hügel hinauf, zum Anfang der Brücke. Während der Wind uns ins Gesicht peitschte radelten wir bis zum ersten der riesigen Stahlträgern. Neben diesen war es möglich die Räder abzustellen und eine kurze Pause einzulegen. Der Ausblick, welcher sich uns vom Geländer bot, war unglaublich. Wir befanden uns knapp unter der Nebeldecke und konnten so noch kilometerweit blicken. In der Ferne lag das Zentrum von San Francisco. Der Pier und die Hügel mit den Häusern wurden warm von der Sonne angestrahlt und leuchteten einladend. Hier wo wir standen bekamen wir nicht so viel von der Wärme und der Sonne ab. Der Wind pfiff kühl und schnell zwischen den Eisenvorrichtungen hindurch. Von hier oben wurde einem erst recht bewusst, wie riesig die Golden Gate Bridge ist. Der Blick über das Geländer fiel dutzende Meter in die Tiefe. Möwen flogen um die Beine der Brücke herum, getragen von den schnellen Winden. Die kleinen Wellen zerbrachen an den Stahlträgern. Es war ein mächtiges Schauspiel von Natur und dem von Menschenhand erschaffenen Gebilde. In die andere Richtung erstreckte sich der Blick weit über das unruhige Wasser und die Felsenklippen, welche rechts und links die Wasserstraße schroff einschlossen. Der eigentlich düstere Anblick war spektakulär und fesselte unsere Blicke für mehrere Minuten.


Nach der Tour gingen wir erneut zum Hafen. Während des Tages hatte sich mehr und mehr ein Wolkenschleier über die Stadt gelegt und sich verdichtet. Als wir nun am Wasser entlang gingen waren in der Ferne noch leicht die Umrisse von Alcatraz zu erkennen. Doch noch während wir auf die kleine Gefängnisinsel hinausschauten, schob sich sichtbar eine Wolkenwand über das kalte Wasser. Innerhalb von wenigen Minuten war von der Insel nichts mehr zu sehen und der ganze Hafen lag in den Wolken. Der Himmel war grau verschleiert und sogar die Sonne schien nur noch schummrig und war kaum zu erkennen. Zusammen mit dem kalt aufbrausenden Wind war die Atmosphäre schon fast gespenstisch. Die großen Menschenmassen flüchteten schnell von der Straße in die Lokale und Geschäfte, um der Kälte zu entgehen. Wir beide, natürlich mit unserer vorhandenen Sommerkleidung viel zu dünn angezogen, tun es ihnen gleich.
Direkt am Fishermans Warf gibt es eine Bäckerei, die mit Sauerteig kleine Kunstwerkbrote in Form von Teddys, Krokodilen und anderen Motiven erstellt. Ich liebe es mich in diesem Gebäude aufzuhalten. Es ist schön warm hier und es riecht nach frisch gedackenem Brot. Durch die Glasfenster kann man die Bäcker bei ihrer Arbeit zusehen und im Laden daneben gibt es die Leckereien zu kaufen. Diesen Abend saßen wir also hier, genossen die Wärme und aßen Suppe aus einem riesigen Sauerteigbrot (besonders die Tomatencremesuppe ist sehr zu empfehlen). Der Weg zu Hotel kühlte uns ordentlich ab, bis wir nach unserem ersten vollen Tag San Francisco müde ins Bett plumpsten.


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ab ins nächste Paradies

Nachdem wir uns einige Tage in unserem Resort entspannt hatten, ging es für uns weiter zum nächsten Traumziel. Das nächste Paradies was uns erwartete war Hawaii.

Schon beim Landeanflug auf Honolulu war ich begeistert. Die Aussicht auf Waikiki Beach war umwerfend. Das türkise Wasser leuchtete uns entgegen und die Sonnenstrahlen wurden reflektiert. Auf den Wellen tobten die Surfer und ließen sich treiben. Der lange Sandstrand schmiegte sich an das helle Wasser. Dahinter säumten hohe Palmen die Straße. Einen herrlichen Kontrast zu diesem Anblick boten die Hochhäuser, welche gewaltig in die Höhe ragten und so eine unglaubliche Skyline bildeten. Weit hinter diesen schimmerten die grün bewachsenen Berge der Insel.


Waikiki Beach ist genau so, wie man ihn sich vorstellt. Das Wasser ist klar und warm, der Strand ist überfüllt von Touristen und Surfern und die Sonne brutzelt auf die Sonnenbader herab. Von unserem Hotel aus hatten wir den perfekten Ausblick auf genau diese herrliche, klischeehafte Kulisse. Wer Ruhe und Entspannung sucht, ist an diesem Strand definitiv am falschen Platz.


Die Innenstadt Honolulus ist wunderbar. Stundenlang kann man die große Promenade entschlangschlendern und dabei die warme Sonne genießen. Die breite Straße ist von hohen Palmen, Geschäften und Hotels gesäumt. Es gibt unzählige Restaurants, welche appetitanregende Düfte verströmen. Mir gefällt es immer besonders, mich in kleinen, einzigartigen Läden umzuschauen. Solche einen fand ich zum Glück auch hier vor. Ich könnte mir stundenlang die Dekorationen, den Schmuck und die Beautyprodukte in diesen Läden angucken (und am liebsten alles kaufen).


Einen Abend wollten wir uns etwas besonders Schönes gönnen. Schon am Tag unserer Ankunft fuhren wir an einem Restaurant mit Skybar vorbei. Genau in dieser wollten wir nun unseren Abend ausklingen lassen. Als wir im 19. Stock zu unserem Tisch gebracht wurden war klar, dass sich die Entscheidung gelohnt hatte. Wir saßen direkt am Rand der Terrasse mit einem perfekten Blick über den Strand und die Skyline. Die Sonne stand schon recht tief und legte sich wie ein warmer Schleier über die Gebäude und den Ozean. Während wir die wunderschöne Aussicht genossen ließen wir es uns mit kleinen Häppchen und leckeren Getränken gut gehen. Die Stimmung wurde perfektioniert durch den Livesänger. Seine tiefe, rauchige Stimme erfüllte die Nachluft mit Jazzgesang. Die Atmosphäre war perfekt. Anders kann man es nicht beschreiben.