Marina Hotel

Das Marina Hotel ist eines der Wahrzeichen Singapurs schlechthin. Mit seinen drei Türmen, die am Ende durch die große Terrasse und den Infinitypool verbunden sind, sieht das Gebäude auch einfach nur beeindruckend aus. Es ist ein Muss sich dieses Bauwerk einmal anzugucken. Sei es vom anderen Ende der Marina Bay oder von der Helixbrücke (diese verläuft schräg vor dem Hotel) aus. Meiner Meining nach sollte man jedoch ein bisschen Zeit investieren und das Hotel betreten. Selbst die gigantische Eingangshalle ist unglaublich beeindruckend. Die Größe erinnert eher an ein Einkaufszentrum, als an ein Hotel. Der Boden und die Wände aus hellem Marmor. Von der hohen Decke hängen kunstvolle Verzierungen und durch große Glasscheiben dringt Tageslicht ein. In der Eingangshalle selbst gibt es ein edles Restaurant (mit edlen Preisen). Um dieses herum stehen Bäume und alles ist der Atmosphäre entsprechend beleuchtet. Wer noch oben blickt, der kann nur erahnen, wie viele Zimmer sich in diesem gigantischen Hotel befinden.


  
Auch Besuchen können (für einen Eintrittspreis von Ca 15 Euro) nach oben auf das Dach des Hotels. Allerdings ist der Zugang zum Pool und dem Sonnendeck nur für Gäste des Hotels möglich. Eine Fahrt mit dem Fahrstuhl in den Sands Skypark lohnt sich trotzdem allemal. Von dort oben hat man eine ähnlich atemberaubende Aussicht wie von Riesenrad aus. Nur befindet man sich jetzt noch einige Meter höher (und kann das Singapores Flyer von außen bestaunen). Auch für die Besichtigung dieser Plattform würde ich die Zeit des Sonnenuntergangs empfehlen. So kann man bei Tageslicht die Stadt von oben „erkunden“ und nachvollziehen, welche Strecke man den Tag über in dem Großstadtdschungel zurückgelegt hat. Nach und nach verfärbt sich der Himmel über den Wolkenkratzern langsam orangerot und man kann langsam die Lichter der Häuser angehen sehen. Schließlich ist der Himmel über Singapur dunkel. Dann leuchtet die Stadt mit dem Mond um die Wette. Sich dieses Schauspiel von Natur und Stadt anzusehen, macht den Abend garantiert unvergesslich. Hierbei einfach mal für ein paar Minuten das Handy und die Kamera weglegen und die angenehm warme Luft genießen, die dort oben um einen weht. Für Erinnerungsbilder ist später noch immer genügend Zeit ☺️. Obwohl in Singapur meistens die Sonne scheint, würde ich bei einem Besuch der Plattform trotzdem auf die Wettervorhersage oder die Empfehlung der Angestellten an der Kasse hören. Das Wetter kann schnell umschlagen und dann steht man vor großen Wolken und kann die Sicht nicht richtig genießen. Als wir im Sands Skypark waren hatten wir das Glück, dass es zwei Stunden vorher geregnet hatte. Wir hatten freie Sicht und es hingen vereinzelte Wolken am Himmel, welche sich bei Sonnenuntergang herrlich rot verfärbten. Unglaublich schön anzusehen! Wer zum Sonnenuntergang auf dem Dach sein möchte, sollte an die Kleiderordnung denken (besonders die Männer). Auch wenn es tagsüber brennend heiß in der Stadt ist, so darf man ab 20:00 als Mann nur „Casual Chic“, das heißt mit langer Hose, auf das Deck. Also heißt es sich so durch die Stadt quälen, oder voraussehend einpacken und dort auf Toilette umziehen. Es wäre schade den Eintritt zu bezahlen und nach einer kurzen Zeit wieder runtergeschickt zu werden. Das Personal an der Kasse erinnert einen vor dem Kauf jedoch nochmal freundlich an diese Vorschrift.

  
Wenn man schon auf dieser Seite der Marina Bay ist, so sollte man dem großen Einkaufszentrum dort einen Besuch abstatten. Zwar kann sich bei Normalsterblicher bei Läden wie Chanel, Prada und Louis Vuitton nicht wirklich viel leisten, doch es ist trotzdem herrlich hier einmal langzuschlendern. Außerdem ist die ganze Mall heruntergekühlt, was bei den Außentemperaturen mehr als angenehm ist. Neben den Luxuslabels gibt es sogar ein paar wenige Läden, wo man nicht schief angeguckt, wenn man diese als Touristen (ohne sichtlich viel Geld) betritt. Und bei kleinen Besonderheiten wie ein Comic Café und eine Bäckerei mit faszinierend bunten Leckereien, ist bestimmt für jeden etwas dabei. Sogar in diesem edlen Einkaufzentrum befindet sich im untersten Stockwert eine große Auswahl an günstigem Essen.


  
Die Mall und das Hotel sind durch diverse Gänge miteinander verbunden. Dementsprechend sieht alles edel und sehr gepflegt aus. Auch ein Casino befindet sich dort. Für den Eintritt als Tourist muss man nichts bezahlen, allerdings sollte man seinen Reisepass mitnehmen. Der Eintritt ist hier erst ab 21 Jahren und als Mann kommt man sogar mit kurzer Hose rein. Mit den vielen Spielautomaten und Tischen wird ein perfektes Vegasfeeling gegeben. -nur bitte nicht mit dem Zocken übertreiben 😁

Singapores Flyer

So lautet der Name des gigantischen Riesenrads in der Nähe der Marina Bay. Was bei Tag schon beeindruckend aussieht, wird bei Nacht umso sehenswerter. Nun leuchtet und blinkt die ganze Konstruktion. Eine Rundfahrt dauert knapp eine halbe Stunde. Dabei wird einem ein wundervoller Blick über die Marina Bay geboten. Auch die Gärten auf der anderen Seite kann man lange bestaunen. Es stellt sich nur die Frage zu welcher Tageszeit sich eine Fahrt mit dem Riesenrad mehr lohnt. Wir waren dort nach Sonnenuntergang. Die leuchtenden Lichter der Stadt zu bestaunen und einen Blick auf die ebenfalls bunten Solarbäume werfen zu können ist umwerfend. Auch die Formel1 Rennbahn, welche direkt am Flyer vorbeiführt, kann man betrachten. Wirft man einen Blick hinter die Gärten, so sieht man ein Lichtermeer, welchen von den dutzenden Kontainerschiffen ausgeht, die vor Singapur ankern. Alles in einem ist der Ausblick sehr beeindruckend und lohnt sich allemal. Bei Tag ist eine Fahrt bestimmt auch umwerfend, aber ich würde sie bei Dunkelheit empfehlen. Wenn man Glück hat und die richtige Uhrzeit abpasst, kann man während der Undrehung den Sonnenuntergang bestaunen. Wem eine „normale“ Fahrt nicht ausreicht, für den gibt es besondere Aktionen (die natürlich dementsprechend teurer sind). So kann man während zwei Umdrehungen ein Gängemenü genießen oder Cocktails schlürfen. So bleibt diese Attraktion bestimmt unvergesslich!


  

Singapur – der erste Eindruck

Es dämmerte schon zur Nacht, als wir den Flughafen von Singapur verließen. Natürlich wurden wir am Ausgang extra nochmal kontrolliert – Backpacker sehen aber auch extrem verdächtig aus. Nach kurzem Anstehen wurde uns ein Taxi zugeteilt, welches uns dann in die Innenstadt befördern sollte. Schon während der Fahrt wurde deutlich bemerkbar: wir sind definitiv nicht mehr in Thailand. Der Verkehr war viel ruhiger (es wurde mit Regeln gefahren) und generell wirkte schon nach ein paar Minuten alles ordentlicher und geregelter. Die Sonne ging langsam unter während wir durch eine schöne Allee fuhren. Hinter den Bäumen erstreckten sich die ersten hohen Wohnhäuser. Nach und nach wurden dort die Lichter angeschaltet. Als wir die Innenstadt erreichten, leuchteten uns schon die Gebäude entgegen. Zu unserer Linken war zwischen den Gebäuden immer wieder das Riesenrad Singapores Flyer zu sehen, welches ebenfalls bunt leuchtete und blinkte. Ein weiteres Wahrzeichen der Stadt, das Marina Hotel, war auch immer mal wieder kurz zu sehen. Selbst bei der großen Entfernung sah das Gebäude schon beeindruckend aus.

Nach knapp einer halben Stunde kamen wir im Studio M Hotel an. Der erste Eindruck war sehr gut. Die Rezeption hell erleuchtet und sehr modern. Es erinnerte stark an das Mode Sathorn Hotel in Bangkok. Mit dem Fahrstuhl (bei welchem man zuerst die Zimmerkarte einstecken musste, bevor man ein Stockwert auswählen konnte) ging es dann in den sechsten Stock. Von unserem Zimmer aus hatten wir zwar keinen besonderen Blick, dafür war alles modern eingerichtet. Zum Schlafbereich musste man ein paar Stufen erklimmen. Mir gefiel diese Zimmeraufteilung sehr gut, da das Bett (mit einer superweichen Matratze) so noch gemütlicher wirke. Man musste nur aufpassen, dass man sich nicht den Kopf stößt…

Nach kurzer Zimmerinspektion machten wir uns auf den Weg, die Stadt ein bisschen zu erkunden und bei Gelegenheit noch etwas zu essen. Das Hotel liegt direkt am Fluss, welcher zum Hafen führt. Also folgten wir diesem erstmal. Schon nach ein paar Metern kamen wir zu den ersten Restaurants, welche sich von nun an fast ununterbrochen am Fluss aneinanderreihten. Zwischendurch warfen wir einen Blick auf die ausgelegten Speisekarten. Doch diese Preise verschreckten (uns arme kleine Backpacker) eher. Selbst wenn man die Singapurdoller nach dem aktuellen Kurs umrechnete, lag der Preis beispielsweise für eine normale Pizza Margaritha bei knapp zwanzig Euro. Das war dann doch etwas viel. Nach einigen Minuten Fußmarsch den Fluss entlang kamen wir am wundervoll erleuchteten Trader’s Market an. Hierbei handelt es sich um viele kleine Lokale, welche Siedlungsähnlich um einen Platz aufgebaut sind. Sie alle werden überschattet von Baumähnlichen Metallkonstruktionen, welche in verschiedenen Farben leuchten (sie erinnern an die Solarbäume – ein Artikel darüber folgt später). In der Mitte dieses Platzes befinden sich einige Wasserfontänen, welche in der Nacht herrlich beleuchtet sind. Zusammen mit den bunten Farben, die aus dem Boden leuchten, ergibt sich ein schönes Wasserspiel. Aus allen Restaurants erklingt zudem Musik, welche sich vermischt und der Atmosphäre ihren Charme verleiht. In einigen Bars spielt Livemusik. Wenn man nun am „Marktplatz“ entlang geht oder am Fluss neben den Restaurants, dazu die Musik und das leise Klirren von Weingläsern und die warme Sommerluft, die einem um die Nase weht, dann hat man entgültig das herrliche Gefühl von einem entspannten Sommerurlaubsabend nach einem stressigen Tag.


  
 Wir ließen diesen kleinen Trubel jedoch erstmal hinter uns und gingen weiter am Fluss entlang. Nach insgesamt einer halben Stunde kamen wir an der Marina Bay an. Vor uns ragte das gigantische Marina Hotel mit seinen drei Türmen empor. Das Gebäude war hell erleuchtet und sah auch aus einigen dutzend Metern Entfernung wahnsinnig eindrucksvoll aus. Da es freistehend ist und die nächsten hohen Gebäude ein paar hundert Meter entfernt stehen, wirkt der Gebäudekomplex besonders mächtig. Links von dem Marina Hotel war nun das Riesenrad sehr gut zu erkennen. Doch der Blickfang ist natürlich das Hotel mit seinem riesigen Pool und der Dachtterasse, durch welche alle drei Türme miteinander verbunden sind. Dass sich das mächtige Hotel zudem noch im stillen Wasser der Marina Bay spiegelt, verleiht dem Anblick zusätzlich etwas besonderes. So betrachtet man weniger das eigentliche Wahrzeichen Singapurs – die Statue eines Löwen, welche Wasser speit. Auch dieses Kunstwerk ist natürlich hell erläuchtet und perfekt in Szene gesetzt. Doch das Marina Hotel hat sich in den letzten Jahren zu einem Wahrzeichen der Stadt aufgeschwungen, bei dem anderes Sehenswertes doch leicht in Vergessenheit geraten kann.

Nachdem wir den Ausblick über die Bucht einige Minuten genossen hatten, machten wir uns auf den Rückweg und die Suche nach einem (bitte etwas günstigeren) Lokal. Dieses Mal gingen wir auf der linke Seite des Flusses entlang. Hier reiht sich natürlich wieder Restaurant am Restaurant. Nach kurzem Vergleich (die Preise variieren leider nicht sehr stark – es liegt alles im Bereich „eher teuer“) gaben wir dem Zeitdruck nach. Es war schon recht spät und bevor wir garnichts mehr bekommen sollten, nahmen wir die hohen Preise erstmal in Kauf.


Die Atmosphäre war natürlich herrlich. Direkt am ruhigen Fluss zu sitzen, leise Musik zu hören und die vorbeigehenden Menschen zu beobachten. Von dem Essen war ich sehr begeistert. Natürlich war der Preis viel höher als gewollt, aber dafür war die Qualität des Essens exellent.

Satt schlenderten wir am Fluss entlang zurück zum Hotel, wo wir müde ins Bett fielen.

Der Big Buddha

Natürlich bietet diese Insel mehr als nur Entspannung oder Party. In etlichen Angeboten kann man die Insel erkunden und sein Bedarf an Action stillen. Wir haben uns dazu entschieden, ein kulturelles Wahrzeichen dieser Insel, den Big Buddha einen Besuch abzustatten. Mit einem dieser günstigen Transportautos (die, wie wir erfahren haben, auch Tuk Tuk heißen) konnten wir uns für insgesamt 200 Baht hin und zurück fahren lassen.


Schon ein paar hundert Meter vor der großen Tempelanlage wird man durch ein großes, bunt verziertes Tor begrüßt. Das Gold und die kräftigen Farben leuchten einem entgegen. Doch schnell passiert man dieses und fährt noch einige Meter weiter, bis zur richtigen Anlage. Schon jetzt kann man zu dem imposanten Buddha aufsehen, welcher golden am Ende der vielen Stufen thront. Wie ein Beschützer blickt er auf die Menschen herab, die diese Treppen zu ihm hinaufsteigen. Links und rechts vor der Treppe befinden sich zudem kleine Tempelsäle, welche ebenfalls prächtig geschmückt sind. Da wir am frühen Abend dort waren, als die Sonne langsam anfing zu sinken, wurde das Ganze in ein extra schönes Leuchten getaucht. Das Gold der Statuen und das Rot der kleinen Dächer leuchtete uns an und lud ein, die Anlage näher zu betrachten. Oben angekommen wurde einem erst die Größe des Buddhas wirklich bewusst. Mehrere Meter groß, sitzt er prächtig auf seiner Anhöhe im Schneidersitz mit einer Hand auf dem Schoß. Um sein „Podest“ herum stehen nochmals mehrere kleinere Statuen und Buddhabbildungen. Das eingearbeitete Blau konstrastiert sich herrlich mit dem Gold, wodurch beide Farben noch intensiver zu leuchten scheinen. Je weiter sich die Sonne dem Untergang neigt, desto harmonischer erscheint das Gesamtbild.


  
  
Wie in anderen Tempelanlagen auch schon, gibt es hier bestimmte Richtlinien, an welche man sich halten sollte. Diesen beziehen ich besonders auf die Kleidung. Natürlich, solle man die Schuhe ausziehen. Eine angemessene Kleidung (nicht zu viel Haut zeigen und nicht zu eng anliegend) ist ebenfalls erwünscht. Als Besucher sollte man sich auch daran halten und so der Kultur und den Thais selbst Respekt zeigen. Auch wenn um eine spätere Uhrzeit keiner kontrolliert, wie die Besucher gekleidet sind, so gehört es sich doch in jedem Land, sich anzupassen und die Traditionen zu achten.

Zudem finde ich, ist es ein sehr schönes Gefühl barfuß über die warmen, glatten Steine zu laufen. Man sollte so einmal und den Buddha herumgehen und ihn von allen Seiten bestaunen. Sich hierbei an die Vorschriften zu halten (und deshalb beispielsweise seine Schuhe auszuziehen) gibt einen zudem -wie in den anderen Tempelanlagen auch schon- ein intensiveres Gefühl für die Kultur und was für eine Bedeutung ein solcher Ort für die Thais hat. (Ich selbst liebe es, barfuß die Anlagen zu erkunden. Deswege n kann ich es immer wieder nur betonen 😄.)


  
 Von dem Big Buddha aus hat man zudem einen herrlichen Ausblick auf das schimmernde Wasser und den Hafen von Koh Samui. Ich empfehle die Tempelanlage bei abendlicher Dämmerung zu besuchen. Zum einen ist es dann nicht so warm und die ganze Atmosphäre wirkt gleich anders. Zu sehen, wie die Bucht in ein sanftes Leuchten getaucht wird, ist es zudem wert.

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Festivalstimmung am Strand

Koh Samui -und ganz speziell Chaweng Beach- ist unter anderem, für seine Partymeile bekannt. Neben den vielen Restaurants und Shops findet man hier auch jede Menge Bars und Clubs.

Wenn die Sonne nun langsam vom strahlend blauen Himmel verschwindet, füllen sich die kleinen Gassen noch mehr.  Überall gibt es Happy Hours. Wenn man sich entschließt an der Straße etwas zu essen, kommt man um die gut gelaunten und feierwilligen Mengen kaum herum. Diese ziehen von Bar zu Bar, bis sie schließlich auf der Tanzfläche enden. Wenn sich die Clubs füllen und die Bässe quer durch die Straßen wummern, ist die Stimmung auf der kleinen Insel noch ausgelassener, als sie am Tag eh schon ist. Da hier das Wetter so gut wie jeden Tag traumhaft ist und die Temperaturen auch in der Nacht nicht unter gefühlte 25 Grad gehen, ist auf den Straßen jede Nacht etwas los. Die Clubs und Bars sind alle offen gebaut, sodass sich die Feiernden und die Musik herrlich vermischt. So kann man sich die ganze Nacht durch die Gegend tanzen.

Am Strand ist natürlich auch keine Ruhe. Besonders, wenn die Ark Bar mal wieder einen DJ am Start hat, der den Feierwütigen so richtig einheizt. Dann stehen hunderte am Strand, zum Teil mit den Füßen im Wasser und springen gemeinsam zum Beatdrop los. Ein tolles Gefühl, mit so vielen gut gelaunten Menschen unter dem freien Himmel zu tanzen und Spaß zu haben. Hinzu kommt noch eine Klasse Feuershow, die alle Anwesenden begeistert. Die Stimmung ist unbeschreiblich gut.


  
 Dennoch sollte man nicht alles zu locker sehen. Gerade am Strand und in den engen Gassen stehen oft Dealer, die den betrunkenen Urlaubern Drogen andrehen wollen. Was sowieso schon gefährlich ist, wird in Thailand zudem hart verfolgt und bestraft. Also Finger weg ⛔️. Auch sind, neben kleinen Kindern, die einem Blumenkränze und Leuchtstäbe verkaufen wollen, immer wieder Männer mit Chameleons unterwegs. Diese kann man dann anfassen, oder sich auf den Arm setzen lassen. Was von vielen Gästen als toll empfunden wird, ist aber Tierquälerei. Also auch hier lieber den Kopf schütteln und in Ruhe den Abend weiterhin genießen.

 

Thaifood

Ich liebe Reisen aus verschiedenen Gründen. Es ist herrlich unsere wundervolle, große Welt kennenzulernen. Überall gibt es Neues zu entdecken. Die Kulturen und Begebenheiten der Menschen sind faszinierend. Ebenso wie schöne Städte oder die prächtige Natur. Auf den Reisen sieht man so viele neue Dinge und nimmt neue Erfahrungen und Erinnerungen mit in die Heimat. Abgesehen von Bildern und kleinen Souveniers ist es jedoch recht schwer, diese schönen Momente auch bei sich im Alltag auferlegen zu lassen. Am Besten geht dies (für mich persönlich) durch Musik oder Rezepte, welche man von der Reise mit nach Hause nimmt.

Da der Musikgeschmack der Thais (man durfte den wunderbaren Klängen in den Taxen lauschen) eher nicht dem meinen entspricht, bleibt noch das Essen. Und das finde ich ganz hervorragend ☺️

Für Thailand hatte ich mir vorgenommen, mich möglichst landestypisch zu ernähren. Das ist auch wirklich keine Herausforderung, denn alle paar Meter steht hier ein kleiner Stand mit thailändischem Essen. Da ist es auch egal, ob man in der Millionenstadt Bangkok ist, oder man sich auf einer kleinen Insel wie Koh Phi Phi oder Koh Samui befindet. Man kann sicher davon ausgehen, dass man mindestens ein thailändisches Gericht bekommt: Pad Thai. Was ich zuvor noch nie zu Hause gegessen habe, aber hier sofort zu einem meiner Lieblingsgerichte gezählt habe. Das (sehr einfache) Rezept werde ich auf jeden Fall auch mit nach Hause nehmen. Man kann die Zutaten (wie bei vielen thailändischen Gerichten) je nach Geschmack variieren.

Die Grundlage setzt sich zusammen aus Nudeln, Ei, Sojasprossen und jede Menge Gemüse. Das alles anbraten. Nach Belieben Hühnchen oder Garnelen (mein Favorit) dazumischen. Serviert wird das Ganze zusammen mit gehobelten Erdnüssen und etwas frischem Limettensaft. Für die würze noch Chillipulver drauf und alles ein bisschen vermischen.


 Am Anfang habe ich bezweifelt, dass ich die Nudeln und das Gemüse mit Stäbchen essen kann. Doch es geht genauso einfach wie beim Sushi 👍🏽 ich persönlich bevorzuge es, hier auch mit Stäbchen zu essen. Das passt einfach viel besser zu dem scharfen Essen.

Die Thais essen überwiegend scharf. Und damit meine ich sehr scharf. Ich selbst mag es auch gerne würzig und an die etwas ausgeprägtere Schärfe hier hab ich mich auch schnell gewöhnt. Nur wenn Alex sein Curry in spicy bestellt, bekomme ich so meine Probleme (er teilweise aber auch 😄). Natürlich würzt jedes Restaurant anders. Und was für den einen spicy ist, bedeutet für den anderen so scharf, dass dir du beim Essen fast Rotz und Wasser heulen musst. Also lieber erstmal in Medium oder weniger scharf (was trotzdem noch immer ordentlich Würze hat) bestellen und dann mit Chillipuder oder Öl nachwürzen.

Zum Glück gibt es aber auch leckeren Nachtisch, mit welchem man sich danach abkühlen kann. Pfannkuchen mit Eis oder Eis mit Obstsalat ist jetzt zwar keine thailändische Besonderheit, aber so ein Nachtisch lohnt sich, besonders auf den kleinen Inseln, sehr. Die Früchte schmecken einfach so frisch und fruchtig, man könnte meinen, sie wären gerade im Garten geerntet worden. Sehr, sehr lecker. Besonders als kleine Abkühlung bei den schwülen, warmen Temperaturen.


  
Mittags reicht bei der Hitze immer eine Kleingkeit zum essen. Ab der Mittagszeit ist bei uns am Strand immer ein Mann mit seinem tragbaren Grill unterwegs. Entweder man holt sich dann frischen Mais am Holzspieß oder leckere Früchte, die dann frisch geschält und geschnitten werden. Eine sehr leckere Stärkung zwischendurch 👍🏽

Leider bekommt man beim Ausprobieren nicht immer perfekte Ergebnisse, die der Erwartung entsprechen. So passiert, als ich mit einen Chicken Salad in thaistyle bestellte. Leider habe ich davon kein Bild gemacht. Der “Salat” entsprach meinem Geschmack eher weniger. Er bestand aus kleingehackten Hühnchen, gefühlt der doppelten Menge Zwiebeln und Lauch. Achja und vier Scheiben Gurke, die aber eher als Deko dienten. Das war’s. Meine Begeisterung hielt sich in Grenzen. Trotzdem habe ich mich so gut es ging durch diese Köstlichkeit gequält. Typisch thai, wurde das alles mit der Zeit auch ziemlich scharf. Also lieber wegstellen und den Nachtisch (der war dann umso leckerer) bestellen.

Eine Köstlichkeit auf der bisherigen Reise möchte ich niemandem vorenthalten. Die habe ich in Bangkok in einem tollen Restaurant probiert (und am nächsten Abend gleich nochmal bestellt, weil ich es so lecker fand). Es war eine Mischung aus Glasnudeln mit kleingeschnittenen Gemüse und (wenn das Englisch auf der Speisekarte richtig war) bebratenen Primeln. Hätte ist so in Deutschland wahrscheinlich nie gegessen, aber es war wirklich unglaublich lecker.

 

Love Samui

Am liebsten würde ich noch viel, viel länger hier bleiben. Wir haben zwar noch sechs Nächte auf dieser schönen Insel, aber die Zeit vergeht wie im Flug. Die Tage bisher haben wir uns vor allem entspannt – weswegen ich auch nichts spannendes berichten konnte.

Von Thailand war ich ja schon vom ersten Tag an begeistert. Die offene und nette Art der Menschen, das Essen und die Natur finde ich perfekt. Koh Samui ist von der Natur her zwar nicht so spektakulär wie Koh Phi Phi, doch ich kann diese Insel nur weiterempfehlen. Tagsüber kann man sich am Strand perfekt erholen und Abends durch die bunten, lauten Straßen gehen und durch die vielen Stände und Läden stöbern. Abwechslung beim Essen findet man sowieso überall und das Wetter ist auch ausnahmslos herrlich. Mir gefällt der Strand besonders gut. Man kann gefühlt kilometerweit ins ruhige, klare Wasser gehen. Ich habe mich gleich in diesen schönen Ort verliebt und bin jetzt bestimmt nicht das letzte Mal hier.


  
  
Die Tage die wir noch hier sind, wollen wir durch das Wasser zur Nebeninsel laufen und noch den großen goldenen Buddah einen Besuch abstatten. Bis dahin genießen wir die Sonne und die günstigen Thaimassagen – entspannter geht wohl kaum. ☺️

Happy Valentines Day 

Schon seit gestern stehen vor den Strandlokalen und Restaurants der Hotels  hübsch geschmückte Tische bereit. Rote und weiße Tücher flattern umher, überall sieht man endliche Kerzen. Alle bereiten sich auf den Valentinstag vor -schließlich kann man damit hervorragende Geschäfte machen. Das Menü kann man gleich teurer verkaufen und alle Cocktails mit romantischen Bezeichnungen kosten natürlich auch mehr.

Am 14. Februar tagsüber war, abgesehen von der Deko, nicht viel mehr von der Romantik zu spüren. Doch sobald es Abend wurde und die Sonne langsam unterging, kam auch die schöne Stimmung. In den Localen am Strand lief entweder Livemusik oder eine ruhige Playlist. Nichts zu hören von der üblichen Partymusik, die hier sonst gespielt wird. Wie viele andere Pärchen, gingen auch wir am Strand essen. Wir suchten uns aber etwas günstiges, was bestimmt sowieso viel leckerer war, als irgendeine Tunfischpaste mit Muscheln.

Hätte nie gedacht, dass frittiertes Eis so gut schmeckt 😄

Dagegen war mein Kokosnusseis von der Khao San Road ein Witz.

Nach diesem wirklich guten Essen und einem mega Nachtisch, gingen wir noch etwas am Strand entlang zu einer kleinen Bar, neben welcher wir am Tag zuvor gegessen hatten. Mit den vielen Lichtern -schön kreativ in Glasflaschen dekoriert- und den großen Sitzkissen wirkte die Location sehr gemütlich und einladend. Unsere Shakes bekamen wir in schönen Einweggläser, die perfekt zum Gesamtbild passten. Geschmeckt haben sie zudem großartig. Wir konnten zudem einige kleine Feuerwerke sehen. Am Strand liegen den ganzen Abend Händler umher, die die Raketen und noch andere Sachen, speziell für Valentinstag (auch Rosen hihi) anboten.

  
Wenn man am Chaweng Beach Urlaub macht lohnt es sich wirklich sehr, am Abend etwas am Strand zu spazieren. Es gibt ein paar sehr schöne Bars und Locals, die günstig sind, aber eine wunderschöne Atmosphäre haben. Etwas nervig ist, dass alle paar Meter ein Mitarbeiter steht und einen locken möchte. Doch die sind zum Glück nicht so hartnäckig, wie an anderen Orten. Man kann überall vor den Restaurants in die Karte gucken und Preise vergleichen. Es lohnt sich, ein paar  Restaurants anzugucken. Auch wenn sie direkt nebeneinander liegen, variieren die Preise recht stark. Da kann man schnell sparen 🙂
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Koh Samui und der Anfangsstress

Für neun Nächte befinden wir uns nun auf dieser schönen (Touristen-)Insel. Schon der Flug und die Ankunft hier mit unserer kleinen Propellermaschine wären toll. Der Blick, während man Thailand überquert, bietet wunderschöne Bilder von Inseln und Korallenriffen, welche dunkel im Wasser schimmern.


 Als wir am Flughafen ankamen, war ich hellauf begeistert. Alles ist sehr gepflegt und (für einen Flughafen) sehr ruhig. Die Gebäude sind alle offen gebaut und man bekommt gleich das Gefühl von Urlaub.

  
Mit dem Shuttle ging es dann weiter zum Hotel. Nachdem alle anderen Personen schon ausgestiegen waren und wir immer weiter fuhren, fingen wir an uns zu wundern. Wir hatten eigentlich ein Hotel gebucht, welches zu Fuß ein paar Minuten von der Hauptmeile von Chaweng Beach liegen sollte. Diese Straße hatten wir jedoch schon seit einiger Zeit verlassen und noch immer war kein Ende in Sicht. Als nun doch endlich das Schild von unserem Hotel auftauchte fragte uns der Fahrer, ob wir wirklich sicher seien, dieses Hotel gebucht zu haben. Doch so war es leider. Die Lage war also schon mal total daneben. Trotzdem checkten wir ein. Nach dem Check-In sollten wir gleich auf unser Zimmer gebracht werden. Doch wir warteten geschlagene zehn Minuten in der Lobby, ohne dass sich jemand für uns interessierte. Erst nachdem wir an der Rezeption noch einmal nachfragten, wurde direkt ein Angestellter gerufen, der uns den Weg zeigte. Unser Zimmer lag in einem Gebäudekomplex, etwas abseits von der eigentlichen Anlage, im dritten Stockwerk. Das Personal war zwar nun recht bemüht, ließ das Zimmer zu wünschen übrig. Das Bett steinhart (ich dachte ja in unserer kleinen Holzhütte hätten wir eine harte Matratze gehabt), das Bad stickig und schimmelig und unser „Ausblick“ war wundervoll auf eine Hauswand mit Klimaanlage. Also auch noch laut. Herrlich. Bisher also: Lage – mies, Personal – unaufmerksam und das Zimmer – absolut nicht einladend. Doch wir wollten uns erstmal einen Überblick über die Anlage verschaffen. Den Pool hatten wir schon bei der Ankunft gesehen: sehr dreckig und sanierungsbedürftig. Wir gingen zum linken Strandabschnitt, der ans Hotel grenzte. Überall Felsen und starke Wellen. Also nicht zum schwimmen geeignet. Beim rechten Abschnitt war es ähnlich frustrierend: zwar keine Felsen, aber eine sehr starke Brandung und das Signal, dass das Schwimmen aufgrund der Strömung verboten sei. Weit und breit kein ruhiges, flaches Wasser in Sicht, von welchem alle Urlauber hier so schwärmen. Nachdem wir uns noch die (überteuerten) Preise des Hotelrestaurantes angesehen hatten stand für uns fest: absolute Fehlbuchung. Nach langem Überlegen und einigen Versuchen über Expedia unser Geld wiederzubekommen (bisher sind alle gescheitert) beschlossen wir, und erst einmal nach einem anderen Hotel umzusehen.


Also fuhren wir mit einem kleinen Pickup (sehr empfehlenswerte Fortbewegungsart. Sie fahren die Hauptstraße rauf und runter und sammeln einen ein, wenn man ein Signal gibt. Für 50THB -ein sehr guter Preis. Ein normales Taxi kostet knapp das dreifache.) zurück in die Stadt. Nun ging die Suche an. Wir gingen die Straße entlang und klapperten jedes Hotel ab, ob sie für diese Woche ein Zimmer frei hätten. Trotz Nebensaison waren die ersten Hotels alle restlos belegt. Nach langem Suchen aber fanden wir endlich ein günstiges Hotel- das Lazy Tango. Dieses hat aber leider nur ab dem 14. Zimmer frei und nicht ab dem 12., wie benötigt. Die Zimmer (wir müssen zwei Mal das Zimmer dort wechseln) haben wir trotzdem schon reserviert. Besser als nichts. Die grüne Anlage mit den kleinen Bungalows sah auf den ersten Blick gut aus -auf jeden Fall besser als unser ursprüngliches Hotel. Im Hotel gleich nebenan haben wir dann auch für die ersten beiden Nächte Zimmer gefunden. Leider etwas teurer als das Lazy Tango, dafür aber perfekt für uns. Also schnell das letzte verfügbare Zimmer reserviert. Jetzt mussten wir nurnoch under Gepäck holen und einchecken. Dann war der Stress zum Glück vorbei.

An dem Abend gingen wir nurnoch am Strand essen und dann ab ins Bett. Nach dem Stress wollten wir nur noch schlafen.

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Halfdaytrip

Am letzten Tag unseres Aufenthaltes hier wollten wir (eher ich😅) noch ein bisschen mehr von der schönen Natur von Phi Phi sehen. Also schrieben wir uns für eine Rundfahrt mit dem Ziel May Bay ein. Die Tour sollte schon um 8Uhr beginnen, also war zeitiges Aufstehen angesagt. An der Rezeption hieß es dann jedoch, dass die Tour doch erst um neun starten könne, da der Wasserstand zu niedrig sei (diese Info hätte man uns auch ruhig am Abend vorher sagen können). Nachdem wir also die Stunde Wartezeit überbrückt hatten, ging es endlich los. Leider war das Wetter nicht ganz so gut. Der Himmel war zugezogen und es war recht frisch. Doch wir waren zuversichtlich, dass sich das Wetter im Laufe des Vormittgs verbessern würde. Mit einem Longtailboat machten wir uns auf in Richtung Hafen der Insel. Doch anstatt in die Bucht einzubiegen, fuhren wir geradeaus, direkt auf eine kleine, aber sehr hohe Insel zu. Diese hatten wir schon bei unserer Ankunft bestaunen dürfen.


  
 Als erstes fuhren wir Maya Bay an. Schon als wir um den letzten Felsvorsprung herumfuhren, leuchtete uns das hellblaue Wasser der Lagune an. Rechts und links von uns ragten bewachsene Felsen empor und vor uns lag ein kleiner Sandstrand, an welchem schon diverse Longtailboote lagen. Die Natur ist natürlich wunderschön und ein kleiner Ausflug hierher lohnt sich sehr. Doch leider ist alles (verständlich) von Touristen überlaufen und die kleinen Boote legen in regelmäßigem Tempo an und ab. In der Maya Bay verbrachten wir knapp 45 Minuten. Wir gingen etwas weiter in die Insel rein. Ein kleiner Pfad führte uns an den verschiedensten Pflanzen vorbei. Viele Arten sind durch kleine Schilder ausgeschrieben und man bekommt einen guten Eindruck davon, welche Vielfalt es hier gibt. Als wir das Ende des Weges erreichten, hatten wir den schmalen Landstreifen der Insel einmal überquert (in nur knapp 500 Metern). Vor uns lag nun eine andere kleine Bucht. Von einer kleinen Holzplattform könnte man Fotos machen oder sich ins Wasser wagen. Da diese Bucht jedoch sehr weit geöffnet war, waren der Wellengang und die Strömung dementsprechend groß. So wurde das Baden nur mit Schwimmweste empfohlen und es wagte sich keiner ins Wasser. Nachdem auch wir einige Bilder geschossen hatten, machten wir uns wieder auf, zurück zur Maya Bay. Dort gingen wir Schnorcheln. Es gibt dort schon viele Fische -auch schön bunte. Doch insgesamt sieht man, dass das kleine Korallenriff durch den Tourismus gelitten hat. Mich würde sehr interessieren, wie ausgeprägt und farbenprächtig es wäre, hätten die Menschen keinen Zugang dorthin… Für das Baden und Tauchen ist extra ein bestimmter Bereich vorhergesehen, in welchem such keine Boote fahren dürfen. Rund um diese kleine Insel habe es wohl schon einige (manchmal tödliche) Unfälle gegeben, bei welchen Schnorchler von einer Bootsschraube erfasst wurden. Also immer nur in der Begrenzung schwimmen und trotzdem aufpassen. Als sich unser kleines Boot zum nächsten Stop aufmachte, brach endlich die Sonne durch die Wolkendecke durch. Durch das scheinen, wurde das grünblaue Wasser natürlich nur noch mehr betont. Ein unglaublich schöner Anblick.


  
                 



Nach kurzer Fahrt kamen wir an der Loh Samah Bay an. Wir befanden uns jetzt praktisch auf der anderen Seite der Insel. Wir passierten schnell das unruhige Gewässer, wo nun doch ein paar Mutige badeten. An einer, von einem Felsen geschützten, etwas ruhigeren Stelle hielten wir an. Unser Longtailboat lag mitten in der Bucht. Einige Meter von uns entfernt ankerten schon andere Boote. Trotz des Schutzes durch den Felsen war das Wasser recht unruhig. Unser „Käptain“ sagte, dass wir trotzdem ins Wasser gehen sollten. Mit Maske und Schnorchel bewaffnet sprangen wir also vom Boot in die Wellen. Das Wasser war natürlich angenehm warm. Doch schnell merkte man, dass die Strömung deutlich stärker war, als gewohnt. Während man im Wasser herumtrieb musste man sehr aufpassen, dass man sich nicht zu sehr vom Boot entfernte. Zudem fuhren andere Boote weiterhin herum, was gefährlich werden konnte, wenn man nicht aufpasste. Das Aufpassen fiel einem zudem noch recht schwer. Zu sehr war man damit beschäftigt, nach den vielen Fischen Ausschau zu halten. Und wenn man dann doch wieder nach oben sah, musste man immer wieder feststellen, dass man sich doch -mehr als gedacht- vom Boot entfernt hatte. Besonders als eine kleine hellrote Qualle plötzlich vor uns auftauchte, war diese Koordination für mich sehr schwierig. Die Qualle bewegte sich so sanft durch das Wasser und sah, nicht zuletzt wegen der leuchtenden Farbe, einfach nur genial aus. Ich wollte sie ungern aus den Augen verlieren und leider hatte ich meine Unterwasserkamera zu dem Trip nicht mitgenommen. Nach 30 Minuten hieß es weiterfahren. Eine kleine Pause auf dem Boot tat dann auch wirklich gut. Gegen die Wellen und Strömung anzuschwimmen forderte doch mehr Kraft, als gedacht.


  
  
 Unser letzter Badestop war die Pileh Lagoon. Diese war nicht ganz so sehr von Booten überlaufen wie die Maya Bay. Vielleicht war es Einbildung, oder die Sonne strahlte noch intensiver auf das Wasser hier. Alles leuchtete intensiv und die vielen verschiedenen Farben kamen besonders toll zur Geltung. Das Wasser war sehr ruhig. Wir ankerten wieder inmitten der Lagune. Schnorcheln war hier allerdings überflüssig, da weit und breit kein Fisch zu sehen war. Der Grund war auch tauchend nur knapp zu erreichen und war nicht mit Korallen bewachsen. Dafür konnte man das ruhige,warme Wasser und den Blick auf die Felsen sammt Pflanzen geniessen. Aber auch hier gilt: immer auf die fahrenden Boote aufpassen.

Wir machten uns auf, zu unserem letzten Stop. Wir fuhren in eine kleine Bucht, ganz dicht an die Felsen heran. Auf diesen saßen viele kleine Affen (solche, wie wir sie schon auf dem Rückweg vom Aussichtspunkt gesehen haben). Sie wissen ganz genau, dass hier immer die Touristenboote halten und erwarten eine kleine Leckerei. Nachdem wir die Affen ein paar Minuten beäugt haben, machten wir uns auf den Rückweg. Schon bald tauchte unser Resort auf der linken Seite auf.


  
  
 Insgesamt hat sich der Trip sehr gelohnt. Und für nicht mal 30 Euro pro Person, würde ich ihm jeden empfehlen, der mal auf Phi Phi sein wird. Allein diese schöne Natur zu sehen, ist das Geld wert.

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