Hola Barcelona !

Wie könnte man schöner in das neue Jahr starten, als mit einer Reise in den Süden?

Da bei mir passenderweise ein Kurztrip nach Barcelona vor der Tür stand, konnte ich zum Glück schon früh im neuen Jahr dem frostigen Wetter Deutschlands entkommen.
Wenn es darum geht, Städte in kurzer Zeit kennen und lieben zu lernen, versuche ich eine punktuelle Planung zu vermeiden.
Um wirklich die Atmosphäre und das gewisse Etwas eines Ortes zu fühlen, und auch im Herzen mit nach Hause zu tragen, sollte man sich meiner Meinung nach so wenig touristisch wie möglich verhalten.
Wer mit einem schweren Rucksack auf dem Rücken und einem Stadtplan vor der Nase durch die Straßen läuft, auf dem Weg zur fünften von sechs Sehenswürdigkeiten, der verpasst womöglich die schönsten Orte der Stadt.
Um dabei nicht völlig Planlos in den Trip zu starten, hole ich mir ein paar Tage vorher im Internet auf Blogs oder Pinterest die nötige Inspiration und den einen oder anderen (vielleicht nicht mehr ganz so geheimen) Geheimtipp. Die wichtigsten Punkte der Liste können in Ruhe über die Zeit verteilt erlebt werden, ohne dabei in große Hektik zu verfallen.

Besonders wenn man aus dem kalten und verregneten Deutschland in das sonnig warme Barcelona kommt ist es schön sich Zeit für die kleinen Momente zu nehmen.
– Einfach einmal am Hafen oder mitten in der Stadt in der Sonne zu liegen und die warmen Strahlen zu genießen ist so viel reizvoller als das dritte Museum an einem Tag.

Einen nicht ganz so geheimen, aber dafür umso leckereren Tipp aus dem Internet konnten wir bei einem Frühstück testen. Im Brunch & Cake findet man alles, was das Leckermaulherz begehrt. Süße und herzhafte Speisen – alle übermäßig verziert mit Früchten, Nüssen, Blüten und allem was bunt und essbar ist. Zwar hat das Café selbst keinen spanischen Charme, jedoch kann man draußen wunderbar sitzen und sich beim Essen die Sonne ins Gesicht scheinen lassen und die vorbeigehenden Leute beobachten.

Die Nachmittage verbringt man am besten damit, durch die Innenstadt zu schlendern. Außerhalb der touristischen Hochsaison war es glücklicherweise in den Straßen nicht überfüllt. Ohne den ganzen hektischen Trubel konnten wir in Ruhe zur Sagrada Familia spazieren und das prächtige Bauwerk bewundern. In der Sonne leuchtete das majestätische Gebäude in seiner ganzen Pracht. Generell sollte man aufmerksam durch die Stadt laufen, um keines der Bauwerke von Gaudí zu verpassen.

Über die Ramblas spazierten wir Richtung Hafen. Neben den ganzen Geschäften und unzähligen Cafés findet man hier auch die gigantische Markthalle La Boqueria. Ein Abstecher, um sich hier eine kleinen (oder größeren) Snack zu genehmigen, lohnt sich auf jeden Fall.


Den Spätnachmittag verbrachten wir liegend in der Sonne. Die angesagten 12 bis 14 Grad fühlten sich den ganzen Tag schon wie Sommer an, und so nah am Wasser zu liegen, Möwen zu beobachten und sich die Sonne ins Gesicht scheinen zu lassen, brachte tatsächlich Sommergefühle hervor.

Vier Kilometer vom Hafen entfernt, und somit doch etwas weiter weg als zunächst gedacht, liegt der Park Güell, oberhalb der Stadt. In dem grünen Park mit den bekannten Mosaikbauten ließen wir uns auf den bunten Bänken nieder und beobachteten, wie die untergehende Sonne die Stadt in einen warmen Schein tauchte.

Die charmante, spanische Atmosphäre der Stadt genießt man am besten unter den Einwohnern der Stadt. Von der spanischen Küche begeistert, machten wir uns abends auf die Suche nach einer Tapasbar, die uns genau dieses Flair vermitteln sollte. Fündig wurden wir abseits des Zentrums, wo es nicht viele Touristen hin verschlägt, die Bars und Restaurants pulsieren und einen mit ihrem Charme einhüllen. Inmitten von ruhiger Musik und sich lautstark unterhaltene Spaniern wurde uns bewusst, dass Sprachkenntnisse in Bezug auf die Küche des Landes doch von Vorteil gewesen wären – Erstaunlicherweise waren die Englischkenntnisse der Einwohner in ganz Barcelona nicht sonderlich ausgeprägt. Letztendlich kamen wir dank der Verständigung durch Hand und Fuß doch zu unseren Tapas und genügend Wein.
Neben den Tapas begeisterte uns besonders die Schinken-, Wurst- und Käseauswahl in den dutzenden kleinen Läden. Ein gemütlicher Abend mit frischem Brot und diversen Auswahlmöglichkeiten an Aufschnitt bildete den perfekten Ausklang dieses sonnigen Trips. 🙂

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s