Speeding the Whitsundays

Ein paar Kilometer vor dem Küstenörtchen Airlie Beach liegen die Whitsundays. Hierbei handelt es sich um eine gewaltige Inselgruppe mit vielen kleinen und großen Strandabschnitten. Jeder auf seine ganz eigene Weise besonders und wunderschön mit endlosen weißen Sandstränden.

Genau diese wollten wir uns auf keinen Fall entgehen lassen. Morgens um zehn Uhr ging es vom Hafen. Unser Speedboat lag abfahrtbereit im strahlend türkisen Wasser des Harbours, in welchem sich unzählige kleine Fische tummelten. Knapp eine Stunde sollte die Überfahrt zum vielversprechenden Whiteheavenbeach dauern. Der Wellengang wurde zwischendurch rauer und so flippten und sprangen wir zwischen den vielen verschiedenen Inseln durch. Neben viel Spaß boten uns die ersten Minuten schon die ein oder andere beeindruckende Aussicht. Jeden kleine Landabschnitt zierte ein Strand, umgeben von knallig grüner Natur und Mächtigen Felsen. Die Wolken hatten sich zum größten Teil verzogen und die Sonne ließ die Kulisse leuchten. Mit der wunderschönen unberührten Natur und dem glitzernden Ozean erinnerte die Landschaft stark an Thailand.


Mit ordentlichem Tempo und scharfen Kurven lenkte uns unser Captain um die Felsen der Inseln herum. Nach und nach wurde in der Ferne ein schmaler weißer Strich sichtbar, dem wir uns schnell nährten. Schier endlos schien sich dieser am Horizot entlangzuziehen. Dahinter zeichneten sich die Umrisse von dicht bewachsenen Bergen und Hügeln ab. Über diesem Inselabschnitt türmten sich gigantische Wolken auf, die den Anblick zusätzlich dramatisierten. Während wir dieses Schauspiel bewunderten, nährten wir uns dem Strand. Nach nur kurzer Zeit fanden wir uns vor einem blendend hellen Sandstrand wieder. Ruhig brachen die hellblauen Wellen auf dem feinen, weichen Sand, welcher unberührt sauber wirkte. Nur Fußspuren unterbrachen die perfekte helle Farbe des berühmten Whiteheavenbeach.


Nach einem zweistündigen Aufenthalt, welcher ein gesundes Buffet, große Komodowarane und Spinnen, sowie unzählige Erinnerungsfotos und Schwimmen in dem herrlich frischen Wasser beinhaltete, ging es über die Wellen hüpfend weiter. Wir fuhren entlang des Strandes. So weit das Auge reichte, zeichnete sich die feine weiße Linie des Sandes an der Insel ab. Strand schien sich endlos in die Ferne zu erstrecken, um dort zu einem winzigen weißen Punt zusammenzulaufen. Dieser unglaubliche Anblick wurde verziert durch das strahlende Blau des Wassers und Himmels. Wären das Grün der Bäume nicht zu sehen gewesen, so hätte man denken können der Strand sei die Gischt der Wellen in der Ferne gewesen.


Nachdem wir weitere Minuten auf dem Wasser entlanggesaust waren, kamen wir an unserem letzten Stop der Tagestour an. Wir hielten ein paar Meter vor einer kleinen Insel, direkt vor einem Riff an und ankerten dort. Mit Schnorchel, Taucherbrille und Flossen bewaffnet (auf die Schutzanzüge gegen Quallen hatten wir getrost verzichtet), schwangen wir uns ins kühle Nass. Unsere Crew warf einige Köder (die Überbleibsel unseres Buffets..) nahe des Bootes ins Wasser, um Fische anzulocken. Ich war als eine der ersten im Wasser und plötzlich von dutzenden, 30 Zentimeter großen Fischen umgeben, die alle aus der Dunkelheit der Tiefe hinauf an die Oberfläche geschossen kamen. Inmitten dieser großen und doch so flinken Tiere zu sein, die wild umherschossen, um Futter zu bekommen, war ein unglaubliches Gefühl. Ein paar wenige Meter von unserem Boot entfernt lag das Riff nur zwei bis vier Meter unter der Wasseroberfläche. Zwischen den bunten Korallen tummelten sich viele große und kleine Fische, sowie Schnecken, Seesterne und Igel. Das Riff war wunderschön anzusehen. Die Seeanemonen wiegten leicht in den Wellen und die kleinen Fische versteckten sich schnell zwischen ihnen, wenn man zu nah kam.

Obwohl das kleine Riff noch recht gut erhalten war und eine große Artenvielfalt beherbergte, so sah man doch deutlich wie die Natur an dieser Stelle schon gelitten hat. Die Crew betonte zwar mehrmals, dass wir vorsichtig sein sollten und keinesfalls auf Korallen treten dürfen. Trotzdem sah man bei den meisten, dass unnötig Sand aufgewirbelt und dadurch Korallenstücke abbrachen.

2 Kommentare zu „Speeding the Whitsundays

  1. Es ist so traumhaft dort und in Airlie Beach hab ich mich verliebt!
    xo & liebste Grüße 💙
    Sina von https://CasaSelvanegra.com

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    1. Wahnsinnig schön einfach! Die Liebe zu Airlie kann ich nachvollziehen 😍

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