Der Big Buddha

Natürlich bietet diese Insel mehr als nur Entspannung oder Party. In etlichen Angeboten kann man die Insel erkunden und sein Bedarf an Action stillen. Wir haben uns dazu entschieden, ein kulturelles Wahrzeichen dieser Insel, den Big Buddha einen Besuch abzustatten. Mit einem dieser günstigen Transportautos (die, wie wir erfahren haben, auch Tuk Tuk heißen) konnten wir uns für insgesamt 200 Baht hin und zurück fahren lassen.


Schon ein paar hundert Meter vor der großen Tempelanlage wird man durch ein großes, bunt verziertes Tor begrüßt. Das Gold und die kräftigen Farben leuchten einem entgegen. Doch schnell passiert man dieses und fährt noch einige Meter weiter, bis zur richtigen Anlage. Schon jetzt kann man zu dem imposanten Buddha aufsehen, welcher golden am Ende der vielen Stufen thront. Wie ein Beschützer blickt er auf die Menschen herab, die diese Treppen zu ihm hinaufsteigen. Links und rechts vor der Treppe befinden sich zudem kleine Tempelsäle, welche ebenfalls prächtig geschmückt sind. Da wir am frühen Abend dort waren, als die Sonne langsam anfing zu sinken, wurde das Ganze in ein extra schönes Leuchten getaucht. Das Gold der Statuen und das Rot der kleinen Dächer leuchtete uns an und lud ein, die Anlage näher zu betrachten. Oben angekommen wurde einem erst die Größe des Buddhas wirklich bewusst. Mehrere Meter groß, sitzt er prächtig auf seiner Anhöhe im Schneidersitz mit einer Hand auf dem Schoß. Um sein „Podest“ herum stehen nochmals mehrere kleinere Statuen und Buddhabbildungen. Das eingearbeitete Blau konstrastiert sich herrlich mit dem Gold, wodurch beide Farben noch intensiver zu leuchten scheinen. Je weiter sich die Sonne dem Untergang neigt, desto harmonischer erscheint das Gesamtbild.


  
  
Wie in anderen Tempelanlagen auch schon, gibt es hier bestimmte Richtlinien, an welche man sich halten sollte. Diesen beziehen ich besonders auf die Kleidung. Natürlich, solle man die Schuhe ausziehen. Eine angemessene Kleidung (nicht zu viel Haut zeigen und nicht zu eng anliegend) ist ebenfalls erwünscht. Als Besucher sollte man sich auch daran halten und so der Kultur und den Thais selbst Respekt zeigen. Auch wenn um eine spätere Uhrzeit keiner kontrolliert, wie die Besucher gekleidet sind, so gehört es sich doch in jedem Land, sich anzupassen und die Traditionen zu achten.

Zudem finde ich, ist es ein sehr schönes Gefühl barfuß über die warmen, glatten Steine zu laufen. Man sollte so einmal und den Buddha herumgehen und ihn von allen Seiten bestaunen. Sich hierbei an die Vorschriften zu halten (und deshalb beispielsweise seine Schuhe auszuziehen) gibt einen zudem -wie in den anderen Tempelanlagen auch schon- ein intensiveres Gefühl für die Kultur und was für eine Bedeutung ein solcher Ort für die Thais hat. (Ich selbst liebe es, barfuß die Anlagen zu erkunden. Deswege n kann ich es immer wieder nur betonen 😄.)


  
 Von dem Big Buddha aus hat man zudem einen herrlichen Ausblick auf das schimmernde Wasser und den Hafen von Koh Samui. Ich empfehle die Tempelanlage bei abendlicher Dämmerung zu besuchen. Zum einen ist es dann nicht so warm und die ganze Atmosphäre wirkt gleich anders. Zu sehen, wie die Bucht in ein sanftes Leuchten getaucht wird, ist es zudem wert.

Instagram – coconeli 

1 Kommentar zu „Der Big Buddha

  1. Bring mir einen Buddha mit 😆

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