Thaifood

Ich liebe Reisen aus verschiedenen Gründen. Es ist herrlich unsere wundervolle, große Welt kennenzulernen. Überall gibt es Neues zu entdecken. Die Kulturen und Begebenheiten der Menschen sind faszinierend. Ebenso wie schöne Städte oder die prächtige Natur. Auf den Reisen sieht man so viele neue Dinge und nimmt neue Erfahrungen und Erinnerungen mit in die Heimat. Abgesehen von Bildern und kleinen Souveniers ist es jedoch recht schwer, diese schönen Momente auch bei sich im Alltag auferlegen zu lassen. Am Besten geht dies (für mich persönlich) durch Musik oder Rezepte, welche man von der Reise mit nach Hause nimmt.

Da der Musikgeschmack der Thais (man durfte den wunderbaren Klängen in den Taxen lauschen) eher nicht dem meinen entspricht, bleibt noch das Essen. Und das finde ich ganz hervorragend ☺️

Für Thailand hatte ich mir vorgenommen, mich möglichst landestypisch zu ernähren. Das ist auch wirklich keine Herausforderung, denn alle paar Meter steht hier ein kleiner Stand mit thailändischem Essen. Da ist es auch egal, ob man in der Millionenstadt Bangkok ist, oder man sich auf einer kleinen Insel wie Koh Phi Phi oder Koh Samui befindet. Man kann sicher davon ausgehen, dass man mindestens ein thailändisches Gericht bekommt: Pad Thai. Was ich zuvor noch nie zu Hause gegessen habe, aber hier sofort zu einem meiner Lieblingsgerichte gezählt habe. Das (sehr einfache) Rezept werde ich auf jeden Fall auch mit nach Hause nehmen. Man kann die Zutaten (wie bei vielen thailändischen Gerichten) je nach Geschmack variieren.

Die Grundlage setzt sich zusammen aus Nudeln, Ei, Sojasprossen und jede Menge Gemüse. Das alles anbraten. Nach Belieben Hühnchen oder Garnelen (mein Favorit) dazumischen. Serviert wird das Ganze zusammen mit gehobelten Erdnüssen und etwas frischem Limettensaft. Für die würze noch Chillipulver drauf und alles ein bisschen vermischen.


 Am Anfang habe ich bezweifelt, dass ich die Nudeln und das Gemüse mit Stäbchen essen kann. Doch es geht genauso einfach wie beim Sushi 👍🏽 ich persönlich bevorzuge es, hier auch mit Stäbchen zu essen. Das passt einfach viel besser zu dem scharfen Essen.

Die Thais essen überwiegend scharf. Und damit meine ich sehr scharf. Ich selbst mag es auch gerne würzig und an die etwas ausgeprägtere Schärfe hier hab ich mich auch schnell gewöhnt. Nur wenn Alex sein Curry in spicy bestellt, bekomme ich so meine Probleme (er teilweise aber auch 😄). Natürlich würzt jedes Restaurant anders. Und was für den einen spicy ist, bedeutet für den anderen so scharf, dass dir du beim Essen fast Rotz und Wasser heulen musst. Also lieber erstmal in Medium oder weniger scharf (was trotzdem noch immer ordentlich Würze hat) bestellen und dann mit Chillipuder oder Öl nachwürzen.

Zum Glück gibt es aber auch leckeren Nachtisch, mit welchem man sich danach abkühlen kann. Pfannkuchen mit Eis oder Eis mit Obstsalat ist jetzt zwar keine thailändische Besonderheit, aber so ein Nachtisch lohnt sich, besonders auf den kleinen Inseln, sehr. Die Früchte schmecken einfach so frisch und fruchtig, man könnte meinen, sie wären gerade im Garten geerntet worden. Sehr, sehr lecker. Besonders als kleine Abkühlung bei den schwülen, warmen Temperaturen.


  
Mittags reicht bei der Hitze immer eine Kleingkeit zum essen. Ab der Mittagszeit ist bei uns am Strand immer ein Mann mit seinem tragbaren Grill unterwegs. Entweder man holt sich dann frischen Mais am Holzspieß oder leckere Früchte, die dann frisch geschält und geschnitten werden. Eine sehr leckere Stärkung zwischendurch 👍🏽

Leider bekommt man beim Ausprobieren nicht immer perfekte Ergebnisse, die der Erwartung entsprechen. So passiert, als ich mit einen Chicken Salad in thaistyle bestellte. Leider habe ich davon kein Bild gemacht. Der “Salat” entsprach meinem Geschmack eher weniger. Er bestand aus kleingehackten Hühnchen, gefühlt der doppelten Menge Zwiebeln und Lauch. Achja und vier Scheiben Gurke, die aber eher als Deko dienten. Das war’s. Meine Begeisterung hielt sich in Grenzen. Trotzdem habe ich mich so gut es ging durch diese Köstlichkeit gequält. Typisch thai, wurde das alles mit der Zeit auch ziemlich scharf. Also lieber wegstellen und den Nachtisch (der war dann umso leckerer) bestellen.

Eine Köstlichkeit auf der bisherigen Reise möchte ich niemandem vorenthalten. Die habe ich in Bangkok in einem tollen Restaurant probiert (und am nächsten Abend gleich nochmal bestellt, weil ich es so lecker fand). Es war eine Mischung aus Glasnudeln mit kleingeschnittenen Gemüse und (wenn das Englisch auf der Speisekarte richtig war) bebratenen Primeln. Hätte ist so in Deutschland wahrscheinlich nie gegessen, aber es war wirklich unglaublich lecker.

 

2 thoughts on “Thaifood

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s