Koh Samui und der Anfangsstress

Für neun Nächte befinden wir uns nun auf dieser schönen (Touristen-)Insel. Schon der Flug und die Ankunft hier mit unserer kleinen Propellermaschine waren toll. Der Blick, während man Thailand überqfliegt, bietet wunderschöne Bilder von Inseln und Korallenriffen, welche dunkel im Wasser schimmern.


Als wir am Flughafen ankamen, war ich hellauf begeistert. Alles ist sehr gepflegt und (für einen Flughafen) sehr ruhig. Die Gebäude sind alle offen gebaut und man bekommt gleich das Gefühl von Urlaub.

  
Mit dem Shuttle ging es dann weiter zum Hotel. Nachdem alle anderen Personen schon ausgestiegen waren und wir immer weiter fuhren, fingen wir an uns zu wundern. Wir hatten eigentlich ein Hotel gebucht, welches zu Fuß ein paar Minuten von der Hauptmeile von Chaweng Beach liegen sollte. Diese Straße hatten wir jedoch schon seit einiger Zeit verlassen und noch immer war kein Ende in Sicht. Als nun doch endlich das Schild von unserem Hotel auftauchte fragte uns der Fahrer, ob wir wirklich sicher seien, dieses Hotel gebucht zu haben. Doch so war es leider. Die Lage war also schon mal total daneben. Trotzdem checkten wir ein. Nach dem Check-In sollten wir gleich auf unser Zimmer gebracht werden. Doch wir warteten geschlagene zehn Minuten in der Lobby, ohne dass sich jemand für uns interessierte. Erst nachdem wir an der Rezeption noch einmal nachfragten, wurde direkt ein Angestellter gerufen, der uns den Weg zeigte. Unser Zimmer lag in einem Gebäudekomplex, etwas abseits von der eigentlichen Anlage, im dritten Stockwerk. Das Personal war zwar nun recht bemüht, ließ das Zimmer zu wünschen übrig. Das Bett steinhart (ich dachte ja in unserer kleinen Holzhütte hätten wir eine harte Matratze gehabt), das Bad stickig und schimmelig und unser „Ausblick“ war wundervoll auf eine Hauswand mit Klimaanlage. Also auch noch laut. Herrlich. Bisher also: Lage – mies, Personal – unaufmerksam und das Zimmer – absolut nicht einladend. Doch wir wollten uns erstmal einen Überblick über die Anlage verschaffen. Den Pool hatten wir schon bei der Ankunft gesehen: sehr dreckig und sanierungsbedürftig. Wir gingen zum linken Strandabschnitt, der ans Hotel grenzte. Überall Felsen und starke Wellen. Also nicht zum schwimmen geeignet. Beim rechten Abschnitt war es ähnlich frustrierend: zwar keine Felsen, aber eine sehr starke Brandung und das Signal, dass das Schwimmen aufgrund der Strömung verboten sei. Weit und breit kein ruhiges, flaches Wasser in Sicht, von welchem alle Urlauber hier so schwärmen. Nachdem wir uns noch die (überteuerten) Preise des Hotelrestaurantes angesehen hatten stand für uns fest: absolute Fehlbuchung. Nach langem Überlegen und einigen Versuchen über Expedia unser Geld wiederzubekommen (bisher sind alle gescheitert) beschlossen wir, und erst einmal nach einem anderen Hotel umzusehen.


Also fuhren wir mit einem kleinen Pickup (sehr empfehlenswerte Fortbewegungsart. Sie fahren die Hauptstraße rauf und runter und sammeln einen ein, wenn man ein Signal gibt. Für 50THB -ein sehr guter Preis. Ein normales Taxi kostet knapp das dreifache.) zurück in die Stadt. Nun ging die Suche an. Wir gingen die Straße entlang und klapperten jedes Hotel ab, ob sie für diese Woche ein Zimmer frei hätten. Trotz Nebensaison waren die ersten Hotels alle restlos belegt. Nach langem Suchen aber fanden wir endlich ein günstiges Hotel- das Lazy Tango. Dieses hat aber leider nur ab dem 14. Zimmer frei und nicht ab dem 12., wie benötigt. Die Zimmer (wir müssen zwei Mal das Zimmer dort wechseln) haben wir trotzdem schon reserviert. Besser als nichts. Die grüne Anlage mit den kleinen Bungalows sah auf den ersten Blick gut aus -auf jeden Fall besser als unser ursprüngliches Hotel. Im Hotel gleich nebenan haben wir dann auch für die ersten beiden Nächte Zimmer gefunden. Leider etwas teurer als das Lazy Tango, dafür aber perfekt für uns. Also schnell das letzte verfügbare Zimmer reserviert. Jetzt mussten wir nurnoch under Gepäck holen und einchecken. Dann war der Stress zum Glück vorbei.

An dem Abend gingen wir nurnoch am Strand essen und dann ab ins Bett. Nach dem Stress wollten wir nur noch schlafen.

Instagram- coconeli

 

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